Unser Neubau-Vorhaben in Edermünde

Lidl in EdermündeFrische Lebensmittel brauchen Logistik

Herzlich willkommen auf unserer Webseite zum Ansiedlungsvorhaben in Edermünde. Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Informationen zum geplanten Neubau des Verwaltungs- und Warenverteilzentrums aus erster Hand. Und sollte doch eine Frage offenbleiben, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

Warum der Neubau?

Lidl in Edermünde, das hat Geschichte. Seit nun mehr als 17 Jahren sind wir mit unserem Verwaltungs- und Warenverteilzentrum in Edermünde ansässig – und fühlen uns hier sehr wohl! Mit unseren rund 200 Mitarbeitern am Standort haben wir Edermünde zu unserem Knotenpunkt für die Versorgung der Region gemacht. Wir beliefern von dort aus Filialen in Hessen, Südniedersachsen und im östlichen Nordrhein-Westfalen mit frischen Lebensmitteln und Waren für den täglichen Bedarf. In den vergangenen Jahren sind dabei sowohl unser Produktsortiment als auch unser Filialnetz stetig gewachsen.

Um uns diesen Entwicklungen anzupassen, haben wir bereits im Jahr 2016 rund 7,5 Millionen Euro in Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des bestehenden Gebäudes investiert. Diese Maßnahmen haben uns jedoch nur kurzfristig weitergeholfen. Das anhaltende Wachstum von Produktsortiment und Filialen hat dazu geführt, dass wir mittlerweile erneut vor einem Kapazitätsproblem am Standort Edermünde stehen: Wir haben schlichtweg zu wenig Platz, um unsere Produkte effizient lagern und verteilen zu können.

Der Platzmangel hat zur Folge, dass wir aus unserem bestehenden Lager in Edermünde nicht mehr alle vorgesehenen Filialen der Region beliefern können. Damit dies wieder möglich wird und wir auch neue Filialen mit frischen Lebensmitteln versorgen können, benötigen wir ein neues, größeres Verwaltungs- und Warenverteilzentrum. Da am bestehenden Gebäude keine Erweiterungsmaßnahmen mehr möglich sind, ist ein Neubau die einzige Möglichkeit, um sowohl die benötigte Fläche zu schaffen als auch die Effizienz der Lager- und Logistikprozesse zu erhöhen. Wir verwenden bei Bau und Betrieb des geplanten Gebäudes modernste Technik und werden so höchsten Umweltstandards gerecht. In Edermünde planen wir hierzu unter anderem eine Photovoltaikanalage auf dem Dach sowie die Klimatisierung der gesamten Immobilie ohne fossile Brennstoffe.

Es ist unser ausdrücklicher Wunsch, auch künftig in Edermünde zu bleiben und in die Zukunftsfähigkeit des Standorts zu investieren. Edermünde hat uns bei der Inbetriebnahme 2003 optimale Rahmenbedingungen geboten und bietet sie uns auch heute noch. Daher sind wir davon überzeugt, dass wir das benötigte Wachstum in Edermünde realisieren können und nicht auf alternative Standorte ausweichen müssen. Wir möchten die Geschichte von Lidl in Edermünde fortschreiben – im Dialog mit Politik und Bürgerschaft.

Zahlen, Daten, FaktenDetails zum Vorhaben

Als Lebensmitteleinzelhändler übernehmen wir eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe: Die zuverlässige Versorgung der Bürger mit frischen Lebensmitteln und Waren für den täglichen Bedarf. Um dieser Aufgabe auch künftig gerecht zu werden, planen wir in Edermünde ein neues Verwaltungs- und Warenverteilzentrum. Der Neubau soll gegenüber dem bestehenden Gebäude auf der anderen Seite der Grifter Straße entstehen. Er bietet uns die Chance, den Standort Edermünde mit einem besonders modernen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Verwaltungs- und Warenverteilzentrum langfristig zu sichern.

Grundstücksfläche:
ca. 180.000 m²
Davon versiegelte Fläche Lidl:
ca. 45.000 m² Gebäude
und ca. 57.000 m² Außenanlagen
(Verkehrsfläche, Park- und Stellplätze)
Davon versiegelte Fläche kleinteiliges Gewerbe:
ca. 30.000 - 40.000 m²
Photovoltaik-Anlage:
ca. 10.000 - 12.000 m²
Maße des Baukörpers:
ca. 355 m / 125 m / 13 bis 25 m (L/B/H)
Lage:
Lange Heideteile / Grifter Straße

Worauf wir Wert legen

Planungsentwurf

Front- ansicht

aus Richtung Nordwesten

Rückansicht

aus Richtung Südosten

Seiten- ansicht

aus Richtung Süden

Ansicht von Grifte

aus Richtung Süden

Planungs- entwurf

Neubau in Edermünde

News

Downloadbereich

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie ist die zeitliche Planung für das Vorhaben?

Wir befinden uns noch ganz am Anfang des Vorhabens, ein konkreter Termin für die Umsetzung ist daher noch nicht absehbar. Bisher haben wir lediglich die Gemeinde Edermünde und das Regierungspräsidium Kassel über den Wunsch des Neubaus informiert und unsere Planungen in einer nichtöffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung vorgestellt. Aktuell sind wir dabei, der Gemeindevertretung und den Bürgern weitere Informationen als Entscheidungsgrundlage für das Vorhaben zur Verfügung zu stellen. Fällt eine Entscheidung zugunsten des geplanten Neubaus, folgt im nächsten Schritt ein umfassendes Planaufstellungsverfahren.

Wie groß soll das neue Lager werden?

Den aktuellen Planungen entsprechend soll der Baukörper ca. 355 Meter lang, ca. 125 Meter breit und ca. 13 bis 25 Meter hoch werden. Da wir das Gebäude abgestuft bauen, wird nicht an allen Stellen die Maximalhöhe von 25 Metern erreicht.

Wo soll das Lager gebaut werden?

Der Neubau soll gegenüber dem bestehenden Gebäude auf der anderen Seite der Grifter Straße entstehen.

Werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen?

Ja. Mit dem geplanten Neubau schaffen wir rund 100 neue Arbeitsplätze. Insgesamt würden dann mindestens 300 Mitarbeiter sowohl in der Logistik als auch in der Verwaltung am Standort Edermünde arbeiten. Dazu zählen weitere Ausbildungsstellen und Fachpositionen in Logistik und Verwaltung ebenso wie neue Führungsfunktionen für Gruppen, Abteilungen oder Bereiche.

Wie werden die Arbeitsplätze bei Lidl vergütet?

In puncto Vergütung senden wir ein klares Zeichen für die Wertschätzung unserer Mitarbeiter. Wir bezahlen alle Mitarbeiter nach Einzelhandels- statt Logistiktarif – was neben einer besseren Bezahlung mit weiteren Vorteilen verbunden ist. In Edermünde liegt unser durchschnittlicher Einstiegslohn in der Logistik (z.B. Staplerfahrer, Lageristen) bei 14,85 Euro zzgl. Sonderzahlungen.

Wie verändert sich die Verkehrssituation?

Mit dem Neubau wird sich die Anzahl an LKW um maximal 30 bis 50 LKW pro Tag erhöhen. Dieses LKW-Aufkommen ist verkehrstechnisch durch die optimale Anbindung an die A49 ohne Weiteres möglich. In Absprache mit der Gemeinde Edermünde und der Stadt Baunatal lassen wir derzeit ein aktualisiertes Verkehrsgutachten erstellen, das die zu erwartenden LKW-Verkehre prüft und dabei verschiedene Szenarien berücksichtigt.

Müssen die Bürger – vor allem in Grifte und Hertingshausen – mit zusätzlichem LKW-Durchfahrtsverkehr rechnen?

Nein. Die gesamte Abwicklung des LKW-Verkehrs erfolgt auch in Zukunft über die A49. Somit wird es in Hertingshausen keinen durch Lidl verursachten zusätzlichen LKW-Verkehr geben. Gleiches gilt für Grifte. Gemäß unserer internen Vorschriften darf kein LKW von Lidl bzw. im Auftrag von Lidl durch Grifte Richtung A7 fahren. Dieses Durchfahrtsverbot gilt aktuell und wird auch in Zukunft gelten.

Wie will Lidl die Versiegelung der Fläche kompensieren?

Für jeden unvermeidbaren Eingriff in die Natur schaffen wir in Abstimmung mit der Gemeinde hochwertigen Ausgleich – beispielsweise in Form von Aufforstung, Grünpflanzung oder Blühwiesen. Der Ausgleich der Interessen zwischen landwirtschaftlicher und gewerblicher Nutzung ist Gegenstand der laufenden Gespräche mit den Eigentümern der Flächen sowie der Gemeinde Edermünde.

Wie soll das Regenwasser auf der Fläche versickern, wenn sie versiegelt wird?

Zur Versickerung planen wir auf der Grundstücksfläche verschiedene bauliche Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Rückhaltebecken oder Mulden-Rigolen-Systeme. Ziel ist es, 100 Prozent des Regenwassers auf dem eigenen Grundstück zu versickern. Entsprechend der gesetzlichen Vorschriften bleiben hierfür mindestens 20 Prozent der Gesamtfläche unbebaut.

Welche Pläne gibt es für die Nachnutzung des Bestandsgebäudes?

Wir prüfen derzeit verschiedene Optionen für die Nachnutzung. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, werden wir sie umgehend auf dieser Webseite kommunizieren. Eines steht in jedem Fall fest: Wir stehen zu unserer Verantwortung für die aktuelle Immobilie. Wir haben schon an anderen Standorten die Nachnutzung von Bestandsgebäuden im Sinne der ansässigen Gemeinde erfolgreich umgesetzt und werden dies auch in Edermünde ermöglichen.

Welche Zukunftsaussichten hätte das neue Logistikzentrum? Muss in einigen Jahren dann wieder ein neues Lager gebaut werden?

Nein. Das geplante Verwaltungs- und Warenverteilzentrum wird eine hochmoderne, nachhaltige und zukunftsfähige Immobilie. Durch seine Größe wird es dauerhaft unsere Anforderungen als Knotenpunkt für die Lebensmittelbelieferung der Region erfüllen.

Kann es passieren, dass die Inhaber der landwirtschaftlichen Flächen enteignet werden?

Nein. Eine Enteignung ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn sie dem Allgemeinwohl dient. Das ist zum Beispiel beim Bau von Straßen oder Gleisverbindungen der Fall, nicht aber beim Bau eines Verwaltungs- und Warenverteilzentrums. Wir stehen im Dialog mit den Inhabern der Flächen und versuchen so, eine für alle Seiten positive Lösung zu finden.

Was macht Lidl, wenn der Neubau nicht zustande kommt?

Es ist unser ausdrücklicher Wunsch, auch künftig mit einem Verwaltungs- und Warenverteilzentrum in Edermünde ansässig zu sein. Dazu ist ein Neubau jedoch zwingend erforderlich, da das Bestandsgebäude seine Kapazitätsgrenze erreicht hat und ein weiterer Ausbau des Gebäudes nicht möglich ist (siehe Warum der Neubau?). Kommt der Neubau in Edermünde nicht zustande, wären wir gezwungen, uns nach alternativen Standorten umzusehen.

Plant Lidl, am Standort Edermünde künftig einen Online-Versandhandel zu betreiben?

Nein. Wir werden auch künftig keinen Online-Versand vom geplanten Lager aus betreiben. Aus Edermünde versorgen wir weiterhin unsere Lidl-Filialen in der Region. Hierzu nutzen wir LKW. Es entsteht somit auch kein zusätzlicher Verkehr durch Sprinter oder andere Fahrzeuge in den Orten.

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